Leitlinien unserer Arbeit

Unserer Arbeit liegt die weltlich-humanistische Philosophie zugrunde. Die Grundlage unseres pflegerischen Handelns ist die Achtung der Würde und der Einzigartigkeit eines jeden Menschen.

Das Recht auf Menschenwürde schließt die Würde am Ende des Lebens ein. Dieses Recht steht in einem Spannungsverhältnis zwischen zwei wesentlichen Gütern im moralischen und im grundgesetzlichen Sinne. Auf der einen Seite ist dies das Selbstbestimmungs- und Patientenrecht auch auf Bestimmung über den eigenen Tod, auf der anderen Seite der Schutz, den hilfloses, schwerstkrankes und zu Ende gehendes Leben genießt.

Würde und Selbstbestimmung des Menschen in der letzten Lebensphase wird durch das Vertrauen auf konkrete nach den Wertvorstellungen und Bedürfnissen frei wählbare Hilfsangebote gewahrt. Dem Wunsch der meisten Menschen entsprechend unterstützen wir vorrangig alle Möglichkeiten der ambulanten Sterbebegleitung.

Der Mensch wird bei uns gemäß dem Verständnis von Palliative Care ganzheitlich in seinen vier Dimensionen (physisch, psychisch, sozial, spirituell) wahr- und angenommen. Wir orientieren uns an seinen Ressourcen und jeweiligen Bedürfnissen in diesen Bereichen und sind uns dabei bewusst, dass sie sich gegenseitig ergänzen und bedingen. Mittel- und Ausgangspunkt jeder pflegerischen Intervention stellt daher der Gast mit seinen Bedürfnissen dar. Seine Autonomie und Selbstbestimmung zu erhalten und zu fördern hat oberste Priorität. Es gilt, seine Lebensqualität und sein Wohlbefinden, wenn möglich, zu verbessern.

Für die Menschen, denen ein Verbleib in der eigenen Wohnung aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist oder die dies nicht wünschen, bietet unser stationäres Hospiz, das den persönlichen Ressourcen, Wertvorstellungen und Wünschen nach einer ganzheitlichen individuellen Pflege, Betreuung und Begleitung am Lebensende auf der Basis höchster Qualität entspricht, eine Alternative.